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Normalerweise reisen wir mit dem Zug. Bei dieser Expedition
entschieden wir uns aber für das Auto, weil dies bei
fünf Personen energieeffizienter ist. Fahrzeug, Treibstoff
und Motoröl wurden von SAP gesponsort.
Zunächst fuhren wir von Berlin nach Lindow und parkten
das Auto etwa 1km nordöstlich. Wir wanderten einen weiteren
Kilometer nördlich und erreichten eine große
Wiese.
An unserem letzten Confluence-Punkt
52N13E hatten wir
Probleme, mit wegen Kälte ausfallenden Batterien. Deshalb
entschieden wir, dieses Mal ein traditionelles Verfahren als
Backup einzusetzen. Wir beschlossen, zu untersuchen, ob die
Wünschelrute eine Alternative zum GPS darstellen kann, zumal
sich das Wünschelrutengehen in Deutschland beim Auffinden
von Wasseradern bestens bewährt hat. Wir hofften, dass sich
Heike, mit ihren roten Haaren, als besonders begabtes Medium
erweisen würde.
Die Wünschelrute begann heftig zu zittern und das GPS
zeigte 300m bis zum Ziel. In der Ferne entdeckte Dietmar
einen Milan, der Beute schlug. Wir sahen, wie der Vogel seine
Beute nach kurzem Flug wieder fallen ließ. Das ist
tatsächlich wahr! Wir hielten dies für ein gutes
Zeichen und gingen in die angezeigte Richtung.
Die Wiese erwies sich als sehr nass und sumpfig. Nach kurzem
Weg erkannten wir, dass sich das Ziel auf der anderen Seite eines
Wassergrabens befand. Am Feldweg zwischen Lindow und Banzendorf
überquerten wir den Graben und gingen zurück in
Richtung Ziel.
Andreas Leo Faulstich übernahm die Wünschelrute und
erreichte den Confluence-Punkt 53N 13E kurz nach Andreas
Tietze, der das GPS führte.
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